Turistička zajednica grad Metković

Das Klima

Im Tal der Neretva herrscht das Mittelmeerklima mit trockenen und heißen Sommern vor, wobei die Jah­reszeiten regelmäßig einander ablösen. Wegen der lebensfreundlichen Landschaft, die sich für alle menschli­chen Aktivitäten eignet, nennt man so ein Klima unter den Fachleuten auch das „Olivenklima“.

Das Delta ist vom Norden, Nord­osten und Süden von Bergen umge­ben, während es zum Westen hin zum Meer und seinen Einflüssen geöffnet ist. Das beeinflusst das stellenweise Vorkommen eines Mikroklimas, so dass die Wintertemperaturen auf dem Gebiet zwischen Metkovic und Opuzen um ein bis zwei Grade niedriger liegen; deshalb gedeihen in dieser hö­heren Region fast keine Zitrusfrüchte. An der Neretva wehen keine starken Winde, wobei die Ostwinde gewöhn­lich stärker sind, als die Westwinde. Wie auch in anderen kroatischen Ge­bieten am Meer, heißen auch hier alle Winde, die aus dem Norden, Nord­osten und Osten kommen, „bura“ oder Bora - ein kalter Wind, der gewöhnlich von klarem und sonni­gem Wetter begleitet, und besonders von den Jägern geschätzt wird. Die südöstlichen und östlichen Winde (häufig im Herbst und Win­ter) nennt man „jugo“; diese Winde bringen unfreundliches Wetter, Wolken und Regen.

Der „maestral“ (Zmorac) oder Mistral ist der sommerliche Westwind, der durch die große Differenz zwischen der Land- und Wassertem­peratur am Meer ver­ursacht wird. Er bringt die frische Meeresluft tief ins Tal hinein, und sie lindert die Schwüle der heißen Sommernachmittage. Die Sommer an der Neretva sind lang, warm und trocken, und die Winter mild und regenreich. Im Jahr gibt es durchschnittlich 2700 Sonnenstunden. Die Jahresdurch­schnittstemperatur beträgt 15,7°C. Die kältesten Monate sind Dezember, Januar und Februar, doch auch dann fällt die Temperatur selten unter Null Grad. Am wärmsten ist es im Juli und August. Die Augusttemperaturen erreichen oft 35°C, manchmal sogar auch 40°C. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge pro Jahr beträgt 1300 mm. Das sind hauptsächlich die Regenfälle im Winter. Nebel gibt es eher selten, und Schnee wirklich fast nie, so dass er immer eine allgemeine Freude auslöst.

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